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26.9.2017 : 9:27 : +0200

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Handy-Sammelaktion zum 18. Menschenrechtspreis der Stadt Weimar 2012

 

Der 18. Menschenrechtspreis der Stadt Weimar wird in diesem Jahr an Erzbischof François- Xavier Maroy Rusengo aus der DR Kongo verliehen. Dieser setzt sich couragiert und unter Einsatz seines Lebens für die Beendigung von ethnischen Konflikten im Kongo ein, die bereits vielen tausenden Menschen das Leben gekostet haben. Ein Grund dieser Konflikte ist der Kampf um Abbaurechte von wichtigen Mineralien und sog. „seltener Erden“, insbesondere des Coltans, welche die weltweit agierenden Handyhersteller wie Siemens, Nokia, Samsung etc. für die Handyproduktion benötigen. Auch in Elektronikbauteilen unserer Haushaltsgeräte sind sie zu finden. Marodierende Banden vertreiben die Bevölkerung aus ihren Dörfern um an diese Rohstoffe zu gelangen dann gewinnbringend zu verkaufen. Erzbischof Maroy mischt sich ein, klagt an fordert menschliche Produktionsmethoden und unterstützt die Opfer der gewaltsamen Vertreibungsaktionen. Wir möchten seine Arbeit im Kongo unterstützen und starten ab heute eine Handysammelaktion. Wir beteiligen uns damit an einer Aktion der Deutschen Umwelthilfe (DUH) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telecom. Dort werden die Handys recycelt. Die Deutsche Telecom zahlt für jedes Handy 3 €. In den Erlös teilen sich die DUH und die Veranstalter der Sammelaktion vor Ort zu je gleichen Teilen. Wir bekommen also 1,50 € pro Handy.

Ihre Teilnahme an der Sammelaktion haben zugesagt: Weimar- Information, Pestalozzi- Schule Weimar, Stadtverwaltung Weimar, Kaufland Weimar, OBI- Markt Weimar, Goethegymnasium, der VR Bank Weimar, Weimarer Wohnstätte.

Dort wurden die Sammelboxen mit dem entsprechenden Info- Flyern aufgestellt. Wir wünschen uns eine rege Beteiligung der Weimarer Bevölkerung und hoffen, unserem diesjährigen Preisträger, Erzbischof Maroy, mit dem Erlös eine respektable Spende für die Menschenrechtsarbeit im Kongo mitgeben zu können.