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30.4.2017 : 3:07 : +0200

Vergabekriterien

Zur Satzung über die Vergabe des Menschenrechtspreises der Stadt Weimar vom 31.08.1995 gemäß des § 21 der Thüringer Gemeinde- und Landkreisordnung (ThürKO) vom 16.08.1993 (GVBl.S. 501 ff).

Die gemäß § 3 im Vergabeverfahren zu berücksichtigenden Auswahlkriterien sind:

Der „Menschenrechtspreis“ wird an Gruppen oder Einzelpersonen vergeben, die sich einsetzen für:

  • die Freiheit und Gleichheit aller Menschen,
  • die Verhütung und Ächtung von Völkermord,
  • das Recht auf freie Meinungsäußerung des Einzelnen und auf freie Informationen,
  • die Beteiligung von Menschen an öffentlichen Angelegenheiten ihres Staates,
  • die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit sowie die Durchführung von freien, geheimen und periodisch wiederkehrenden Wahlen,
  • die Achtung und Bewahrung von politischen, ethnischen, kulturellen und religiösen Rechten von Minoritäten,
  • politisch, geschlechtsspezifisch, religiös und rassisch Verfolgte und die für diese Menschen Lebensperspektiven im Heimat- oder Aufnahmeland eröffnen,
  • die Abschaffung der Todesstrafe,
  • die Minimierung von Waffen- und Rüstungsexporten in Krisengebieten und an nicht demokratisch legitimierte Regierungen,
  • die Umsetzung von zukunftsweisenden politischen und ethischen Grundsätzen,
  • die Rechte von Kriegsopfern und anderen Opfern von Gewalt.