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26.9.2017 : 9:26 : +0200

Preise nach Serbien und Simbabwe

WEIMAR (tt) – Im Weimar wurden am heutigen Donnerstag die Preisträger des Menschenrechtspreis der Stadt verkündet. In diesem Jahr werden die Menschenrechtsaktivistinnen Jestina Mukoko aus Simbabwe und Sonja Biserko aus Serbien ausgezeichnet. Der Menschenrechtspreis 2009 der Stadt Weimar wird am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte verliehen, wie eine Sprecherin am heutigen Donnerstag mitteilte.

Die Politologin Mukoko ist den Angaben zufolge Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation „Zimbabwe Peace Projekt“. Seit Jahren setzt sie sich mit einem breiten Netzwerk an Mitarbeitern für die Förderung und Verwirklichung von Demokratie und Menschenrechten sowie Geschlechtergerechtigkeit ein. Der Beauftrage der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Günter Nocke (CDU), hatte sie für den Preis vorgeschlagen.

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Biserko ist unter anderem Präsidentin des „Helsinki Komitees für Menschenrechte in Serbien“. Sie sei eine der Wenigen, die schon unter Milosevic gewagt hatten, ihre Stimme gegen das Regime zu erheben. Die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ hatte sie für den Preis vorgeschlagen.

(Tolles Thüringen - Von Thüringen für Thüringen
tollesthüringen.de | 9.7.2009)