Sie sind hier: Menschenrechtskonferenz > Konferenz 2009
DeutschEnglishFrancais
20.8.2017 : 23:09 : +0200

In Zusammenarbeit mit

und mit freundlicher Unterstützung

Internationale Menschenrechtskonferenz in Weimar

Je mehr ich meine Menschenrechte in Anspruch nehme, desto stärker werden sie.

(Dr. Rainer Huhle / Menschenrechtskonferenz 2004)

"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren", so beginnt Artikel 1 der Allge­meinen Erklärung der Menschenrechte. Seit der Verabschiedung der Erklärung vor über 60 Jahren ist die internationale Durchsetzung der Menschen­rechte noch immer keine Realität. Gleichheit, Universalität und Unteilbarkeit der Menschen­rechte werden bis heute nicht weltweit geachtet. Dem Anspruch nach uneingeschränkter Anerken­nung der Menschenrechte stehen sowohl kulturelle Relativierung als auch internationale Beziehungen, Wirtschaftsinteressen und die zunehmende Terro­rismusbekämpfung gegenüber. Die Konferenz Menschenrechte zwischen Anspruch und Realität mit Beteiligung ehemaliger Menschenrechtspreis­träger der Stadt Weimar widmet sich dieser Prob­lematik und will neue Impulse für die weltweite Einhaltung der Menschenrechte geben.

Weimars Menschenrechtspreis feiert in diesem Jahr sein 15. Jubiläum. Vom 10. bis 12. Dezember 2009 wird daher mit einer großen internationalen Konferenz der kontinuierliche und konsequente Einsatz der Stadt für die Einhaltung der Menschenrechte gewürdigt. Es ist nach 1999 und 2004 bereits die dritte dem Thema Menschenrechte gewidmete Konferenz, die Weimars Ausländerbeauftragte mit Hilfe vieler Partner der Region, des Bundes und internationaler Organisationen ausrichtet. Eingeladen sind die bisherigen Preisträger, renommierte Referenten und interessierte Gäste aus aller Welt. So wie 1999, als von der Kulturstadt Europas ein viel beachteter Appell zur Wahrung der Menschenrechte ausging, wird auch diese Konferenz als ein Höhepunkt im Engagement Weimars gegen Diskriminierung und Gewalt weit über die Stadtgrenzen hinaus wirken.